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UNTERBÖHRINGEN
Bürgermeister Martin Joos begrüßte "als Hausherr" gestern
Nachmittag die zahlreichen Gäste, die zur Amtseinführung von Isolde
Pesavento in die Unterböhringer Grundschule gekommen waren. In seiner
Ansprache meinte Joos, dass ein Schulleiter der Schule einen Stempel aufdrücke
und das Klima bestimme, in dem gearbeitet werde. Für den Gemeinderat sei
es keine schwere Entscheidung gewesen, der Besetzung zuzustimmen. Joos:
"Wir haben Vertrauen in Sie, Sie stehen für den Neubeginn dieser
neuen Schule."
Schulrätin Elke Weccard vom Staatlichen Schulamt Göppingen betonte, dass
die Nachfolge von Helmut Poloczek jemand antrete, der eine große Menge an
Fähigkeiten in die Schule einbringe. Nach dem Studium an der Pädagogischen
Hochschule in Schwäbisch Gmünd hat Isolde Pesavento über die
Messelbergschule Donzdorf, die Förderschule in Süßen und die Grund- und
Hauptschule Deggingen den Weg zur Grundschule Bad Überkingen gefunden, an
der sie zehn Jahre unterrichtet hat.
Nach einem Musikstück der Flötengruppe wünschte die evangelische
Pfarrerin Ursula Kannenberg der neuen Schulleiterin "einen langen
Atem, um sich aneinander zu gewöhnen". Und Oberstudiendirektor
Klaus-Peter Podlech, der für die Geislinger Schulen sprach, erklärte,
dass das Fundament für die weiterführenden Schulen, die Grundschule sei
- mit den Unterböhringer Schülern habe man bisher gute Erfahrungen
gemacht. Die Elternbeiratsvorsitzende Elisabeth Reuß-Roedemer wünschte
Isolde Pesavento "eine gute Hand, gute Zusammenarbeit und ein gutes
Miteinander". Und schließlich begrüßte das Kollegium der
Grundschule die Schulleiterin herzlich im Team.
Sie habe den Traum von einer Schule, in der sich jeder wohlfühlen kann,
sagte Isolde Pesavento. Der Traum beginnt nach ihren Worten Wirklichkeit
zu werden - mit einem Kollegium, das Teamgeist einbringe, mit Eltern, die
mitdenken und offen seien, mit Vereinen, die sich für die Jugend
interessieren würden. Lob zollte Isolde Pesavento auch der kooperierenden
Pfarrerin, dem Hausmeister, der Wünsche von den Augen ablese, der
Putzfrau, die von "ihrer" Schule spreche, dem Bauhof, der keine
Arbeit scheue und der Gemeinde, die trotz schwierigster Zeit versuche, das
Unmögliche möglich zu machen.
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